Volles Judoprogramm zum Ferienstart Judosafari, sowie Männerheimkampf und Grillfest standen auf dem Programm

Den Ferienstart in Bayern nutzen rund 30 Judokinder des FC Hohenthann um fleißig Punkte für die Judosafari-Aufnäher zu sammeln. Im Rahmen des „Jahr des Breitensports“ veranstaltet der niederbayerische Verein eine Judosafari, gemeinsam mit dem Bezirksligaheimkampf und einem Grillfest.

judosafari 2011Bereits am Freitag gaben die jungen Judokas Vollgas beim allgemeinen Sportteil. Von der „Judo-spielend-lernen“ Gruppe bis hin zur U14 Gruppe hatten alle mächtig Spaß bei den umgestalteten Stationen. So wurde aus der Wurfdisziplin ein Medizinballweitwurf gemacht. Oder man tauschte die Sprungstation mit einer Wasserbeförderung mit Hilfe eines Strohhalms. Besonders bei dieser Station waren die fleißigen Hände der älteren Judokas und Trainer gefragt. Als letztes wurde noch einen Hindernissparcour anstatt der Laufdisziplin aufgebaut, der nur mit einem Skateboard zu bewältigen war.  Nach der körperlichen Anstrengung waren die Judokids kreativ befragt. Dieser Teil umfasste das Bemalen von Steinen, die die Damenmannschaft nach dem Landesligakampf in Lenggries extra dafür sammelten. Die einzige Vorgabe bestand darin, dass das Motiv etwas mit Judo zu tun hatte. Besonders beliebt bei den Kleinen und Großen waren die Tiere der Judosafari. Somit war der erste Teil der diesjährigen Judosafari schon vorbei. Am Samstagvormittag ging es mit dem Budoteil weiter. Hier gab es eine Unterscheidung zwischen Sumo und Judowettkampf. Eingeteilt in Vierer- und Fünfergruppen traten die Hohenthanner Kämpfer gegeneinander an. Die Judo-spielend Kinder kämpften auf der Sumomatte mit viel Elan und Ehrgeiz. Die größeren Judokas begegneten sich auf der Matte und zeigten teilweise sehr schöne Techniken. Am Ende musste man einen angesprochenen Mittelfußknochen sowie einen geprellten Ellenbogen und zahlreiche ausgerissen Haare behandeln.

herren hohenthann 2011Pünktlich um die Mittagszeit begrüßte man nun die Herrenmannschaften aus Abensberg und der KG Mitterfels-Viechtach, die ihren 4. Kampftag bestritten. Zu Beginn standen sich die Gastmannschaften gegenüber. Bereits nach 23 Sek. siegte hier Jan Schmidt-Wennig für den TSV Abensberg II. Auch Stefan Schmautz, Nico Hönig und Thomas Ettengruber siegten für den Rekordmeister. Den Ehrenpunkt für die KG Mitterfels-Viechtach holte Christopher Blank. Das Endergebnis hieß 1 zu 4 für den TSV Abensberg III. Nun trat aber unter dem Applaus der Hohenthanner Judokinder und Eltern die Heimmannschaft gegen die KG Mitterfels-Viechtach auf die Matte. In der Gewichtsklasse bis 66 kg standen sich Jörg Gehrer und Michael Hatzinger gegenüber. Nach kurzer Zeit konnte der Kämpfer der Kampfgemeinschaft seine Überlegenheit ausspielen und siegte vorzeitig mit Ippon. Matthias Böhme ließ sich von seinen Gegner aus Mitterfels-Viechtach überrumpeln und verlor überraschend. Eine Gewichtsklasse aufgerückt war Thomas Folger für den FCH. Er stand Christopher Blank gegenüber. Eine Wurfaktion wurde von Thomas direkt übernommen und er siegte mit einem Haltegriff. Somit verkürzte er auf 1 zu 2. In der Klasse bis 90 kg kämpften Thomas Augustin und Matthias Feigl gegeneinander. Trotz vielversprechenden Ansätzen auf beiden Seiten, konnte sich keiner durchsetzen. Das Duell endete Unentschieden. Somit lag es an Stephan Groll wenigstens noch einen Punkt für den FC Hohenthann zu retten. Der traf in der Gewichtsklasse +90 kg auf Christian Eisenreich. Unter den Jubel der Hohenthanner Fans punktete Stephan mit einem Tai-otoshi für den FCH. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit 2 zu 2, Unterbewertung 20 zu 20 unentschieden.  Zum Abschluss trat der FC Hohenthann gegen den TSV Abensberg III auf die Matte. Dort war kein Vorbeikommen an Jan Schmidt-Wennig, Stefan Schmautz, Florian Reitinger, Nico Hönig und Thomas Ettengruber, sodass die Begegnung mit 0:5 endete.

Aber jetzt wurde es für die Safarikinder wieder heiß. Im Rahmen eines Grillfestes erhielten die Kleinen ihre Abzeichen überreicht. Es wurden ein roter Fuchs, vier grüne Schlangen, dreizehn blaue Adler, zehn braune Bären und ein schwarzer Panther überreicht. Bei einer geselligen Runde ließ man das Wochenende gemütlich ausklingen.

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